Die neue Positivität

Wir alle erzählen uns selbst in fast jedem Moment des Lebens irgendwelche Geschichten. Diese Geschichten fangen an in Form von Gedanken, werden fortgesetzt in Gesprächen und am Ende formen diese Geschichten deine Wirklichkeit.

Jeder Gedanke, den du denkst, ist eine Affirmation. Jede Vorstellung, jedes Bild, das du im Kopf hast, ist eine Visualisierung.

Wie sehen deine tagtäglichen Gedanken aus?

Viele Menschen, die von sich selbst sagen sie seien positiv und entspannt, tragen in Wahrheit sehr viel Negativität in sich. Oft ist es eine Negativität des Alltags, das heißt diese Menschen haben zwar durchaus die Fähigkeit die positiven Aspekte in größeren Herausforderungen zu sehen, doch in den vielen Alltäglichkeiten des Lebens sind sie negativ.

Die Negativität des Alltags

Das ist die Angewohnheit mit den kleineren, vermeintlich unwichtigeren Dingen, ständig im Unfrieden zu sein.

„Ach, heute regnet es wieder den ganzen Tag, wie blöd.“

„Typisch, die S-Bahn hat mal wieder Verspätung.“

„Was soll denn jetzt dieses Meeting, das der Chef da angeordnet hat?“

„Na toll, schon wieder lange Schlangen und nur 2 Kassen auf!“

und so weiter…

Diese Art der Negativität fällt vielen gar nicht mehr bewusst auf, weil es normal ist solche Vorkommnisse und Situationen nervig zu finden. Es wird sogar als so normal und als Teil des Lebens wahrgenommen, dass es Grundlage für viele Gespräche bildet.

Die neue Positivität

Um nun diese alte Angewohnheit (und nichts anderes ist negatives Denken, als eine reine Angewohnheit) abzulegen, musst du alte Gedanken durch neue ersetzen. Oft scheitern Menschen daran ihr Denken dauerhaft umzustellen, dass sie versuchen alles, das sie eigentlich als negativ empfinden nun sofort auf positiv umstellen wollen. „Juhu, es regnet den ganzen Tag!“, „Juhu, die Bahn hat Verspätung!“ - das funktioniert natürlich nicht, wenn du es nicht wirklich glauben kannst.

 

Selbstverständlich ist es möglich

sich über den Regentag und die Verspätung zu freuen, aber es ist gar nicht nötig dort anzufangen. Statt deine Gedanken komplett ändern zu wollen, ändere die Betonung deiner Gedanken. Schon jetzt gibt es in deinem Leben eine Vielzahl von Dingen, die dir gefallen. Betone die Gedanken darüber! Wenn du eine schöne Blume (oder ein schönes Auto, Haus, etc.) auf deinem Weg zur Arbeit siehst und dann die Bahn zu spät kommt, investiere deine gedankliche Energie in die Blume, nicht in die Bahn. Wenn du dann im Büro ankommst, fange deinen Tag nicht damit an über den verspäteten Zug zu sprechen, sprich über die schöne Blume die du gesehen hast. Es ist nicht nötig negative Gedanken zu verhindern, betone einfach die positiven Gedanken. Es gibt so viel in deinem Leben, dass in dir Freude, Glück, Spaß, Ruhe, Entspannung, Liebe und Wohlbefinden auslöst. Das sind die Dinge auf die du deine Aufmerksamkeit richtest. Es ist nichts weiter nötig als deinen Fokus zu ändern.


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