Wollen und Erwarten – ein feiner Unterschied

Wenn du dem Gesetz der Anziehung folgst, weißt du, dass es mehrere Schritte zur Manifestation deines Wunsches sind:

1. Wisse was du willst

2. Erlebe die Erfüllung deines Wunsches durch Visualisieren oder andere Techniken

3. Fühle dich gut! Sei im Empfangsmodus

4. Glaube und vertraue auf die Erfüllung deines Wunsches

5. Folge deinen Impulsen und handle

Schritt 1 und Schritt 4 sind sehr unterschiedlich. Auf den ersten Blick ist dir das bestimmt auch klar und dennoch gibt es hier häufig Probleme.

 

Schritt 1

ist wirklich sehr einfach. Für diesen Schritt musst du keinen aktiven Einfluss auf deine Gedanken nehmen. Ganz im Gegenteil passiert dieser Schritt eigentlich von selbst und unabhängig davon, ob du vom Gesetz der Anziehung weißt oder bewusst Gebrauch davon machen willst.

Du weißt was du willst! - „Nein, mir ist das nicht so klar.“ sagst du? Doch, du weißt es.

Bei diesem Schritt ist die einzige Schwierigkeit, die häufig auftritt, dass der Fokus auf dem liegt was du nicht willst. Aber wenn du weißt, was du nicht willst, weißt du auch, was du willst. Jedes Gefühl von Mangel oder sogar Neid und Missgunst präsentiert dir automatisch was du willst. Dein Arbeitskollege ist heute morgen mit einem neuen Wagen vorgefahren und dein erster Gedanke war „Wie kann DER sich so etwas denn leisten?!“ - damit weißt du was du willst! Wünsche zu haben und neue Dinge zu wollen ist ganz natürlich und es passiert ganz von selbst. Dazu musst du nichts tun. Für die nächsten Schritte musst du jetzt aktiv werden, denn nun gilt es deinen Fokus bewusst zu verändern.

In Schritt 2 und 3

nutzt du unter anderem die Technik des Visualisierens und Meditation, um im Empfangsmodus zu sein

 

Auf Schritt 4 möchte ich noch einmal besonders eingehen.

Schritt 4 bedeutet eine Erwartungshaltung einzunehmen. Viele Menschen fallen in Schritt 4 wieder zurück in Schritt 1 und sind vollkommen fixiert auf das, was sie wollen. Doch zwischen Wollen (Schritt 1) und Erwarten (Schritt 4) besteht ein sehr großer frequenzieller Unterschied! Beim Wollen ist der Fokus auf dem Mangel, dem Nicht-Haben einer Sache oder eines Zustandes. Beim Erwarten ist der Fokus auf dem Erhalten. Wollen fühlt sich unangenehm an. Druck und innerer Zwang sind häufig Gefühle, die das Wollen begleiten (und in Schritt 1 ist das auch vollkommen in Ordnung). Erwarten dagegen ist ein freudiges und entspanntes Gefühl. Du schaust mit Vorfreude auf die Dinge, von denen du weißt, dass sie kommen. Du hast keinen Zweifel daran, dass sie kommen und deshalb gibt es in diesem Schritt nur positive Gefühle.

 

Achte darauf nicht auf der Frequenz des Mangels hängenzubleiben. Das Gefühl des Nicht-Habens ist nur dazu da einen neuen Wunsch zu kreieren. Sobald du deinen Wunsch geäußert hast, gibt es keinen Grund mehr weiterhin auf dieser Frequenz zu verharren, denn du hast den Samen gesetzt und das Gesetz des Wachstums sorgt dafür, dass er wächst. Nun ist deine einzige Aufgabe in der Frequenz des Empfangens zu bleiben.


Facebooktwittergoogle_plus
Facebooktwittergoogle_pluspinteresttumblr

One thought on “Wollen und Erwarten – ein feiner Unterschied

  1. Hallo,
    ich finde, das er Artikel gut gelungen ist. Allerdings werden die anderen hermetischen Gesetze missachtet.
    Wenn ich etwas erwarte, dann er-warte ich – also warte ich. Solange ich in diesem Zustand bin, wird mir das „Universum“ genau das erfüllen/geben.
    Vielmehr sollte ich aus der Erwartungshaltung austreten, daran glauben und Wissen, dass der Wunsch bereits erfüllt ist. Gleichzeitig, darf das Gefäß für den „Wunsch“ bereitgestellt werden. Bestelle ich bei Amazon 2-Liter Wasser, dann sollte ich dafür sorgen, dass ich es in einem Eimer empfangen kann – da es sonst einfach wegfließt und versickert!

    Würde mich über eine Fachliche Diskussion freuen.

    Viele Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.